Gas in Europa

September 10, 2009Posted by Admin

 

Das wir alle Nutzer des Gases sind ist uns bewusst, doch was wissen wir über die Herkunft, Tarife und den gebliebenen Vorrat?

Laut historischen Forschungen und Urkunden geht man davon aus, dass die Nutzung des Erdgases schon im Jahre 6000 v. Chr. in Iran stattfand. Erstmals fing die Wissenschaft mit den Nachforschungen des Gases 1600 an, die Bezeichnung "Gas" kam vom niederländischen Chemiker Jean Baptiste Helmon.

Es ist ein Naturgas und besteht zum größten Teil aus dem hochentzündlichem Methan, ebenso besteht es aus vielen anderen chemischen Stoffen.
Die entstehung ähnelt sich der des Erdöls, wird demnach auch oft mit diesem zusammen gefunden. Der genaue Vorgang ist folgend: Tierische und pflanzliche Überreste lagerten sich vor Millionen von Jahren auf dem Meeresabgrund ab. Mit der Zeit wurden diese komplett von der Erde und dem Gestein überdeckt. Durch den Luftabschluss und einem hohen Druck unter den Gesteinsschichten wurde ein chemischer Prozess in Gang gesetzt, der über einen längeren Zeitraum hinaus ging. Im laufe dieser Zeit wurden die organischen Stoffe in Kohlenwasserstoff umgewandelt.

In erster Linie ist Erdgas ein wichtiger Energieträger im Haushalt, vor einigen Jahren wurde es ebenso als Kraftstoff für Automobile durchgesetzt.

Die Herkunft des Gases sind meist Gebiete am Meer. Dennoch ist es keine Voraussetzung, der größte Anteil befindet sich in Russland, fast einen genau so großen Anteil hat Norwegen zu bieten, gefolgt von Niederlande und Deutschland, den kleinsten Anteil findet man in Dänemarkt.

Europa bezieht ihre Erdgas Vorräte zum größten Teil aus Russland dort wird es von "Juschno Russkoje" in Westsibirien gefördert, die kleineren Lieferanten sind Norwegen und Algerien. Ab 2011 müsse es durch den "Nord Stream" nach West-Europa einfließen. Es heißt, dass die Importe bis 2020 verträglich gesichert sind, sodass vorerst keine Gefahr besteht über keine Vorräte zu verfügen.
Die Nachfrage steigt immer höher und die Vorräte werden immer weniger. Weltweit gibt es noch ca. 170.942 Milliarden m³ zu förderndes Erdgas. Den Berechnungen nach sollte dies bis ca. 2070 reichen.

Wie bei anderen Energieträgern steigt auch hier der Preis jährlich an. Je nach Anbieter in Ihrem Gebiet sind die Tarife unterschiedlich geregelt. Es steht jedem frei zu sich über die Preise der einzelnen Abieter zu informieren, einen Gasanbieter Vergleich durchzuführen und gegebenenfalls diesen zu wechseln. Die Gefahr in der Übergangsphase keinen Gas zu beziehen besteht unter keinen Umständen. Ein großer Aufwand kommt ebenso nicht in Frage.